26. September 2019

Urheiligtümer



Wie angekündigt, wurde am 22. August das Buch „Urheiligtümer: Felskunst in Cajamarca, Peru“ vorgestellt.
Der Raum war voll und obwohl es sich nicht um ein Tinku (Treffen) handelte, brachten viele der Teilnehmer etwas mit, um es zu teilen. Deshalb legten wir die Joijona, die lange Decke hin, die das Essen in der Gemeinschaft darstellt.
Verschiedene Beiträge fanden an diesem Abend statt, von der Begrüßung von Javier Huamán, Generalkoordinator des Netzwerks, über einen Kommentar von Helen Heery, der Lesung  eines Briefes von Kyra Grewe bis zur zentralen Präsentation von Manuel Angulo und Miguel Rodríguez.
Die Freunde von „Lugareando“ führten ein Interview mit unserem Partner Alfredo Mires, dem Autor dieses Buches.
Dies kann unter https://www.youtube.com/watch?v=DDulZfvlTwk eingesehen werden.



Aguacero - Regenguss



Mit der Opfergabe an die Erde, der Präsentation des Filmes „Die Wolkenbibliothek“ und einer Podiumsdiskussion, an dem Alfredo Mires Ortiz, Vorsitzender Vorstand, Lola Paredes Saldaña, interne Koordinatorin und José Isabel Ayay Valdez, Koordinator der Bibliotheken und altgedientes Mitglied teilnahmen, war das Netzwerk der Landbibliotheken in diesem Treffen im August anwesend, organisiert durch den APU-Kulturverband und Schwesternvereinen.
Uns ermutigt, dass eine Gruppe junger Cajamarquinos die Prinzipien und Maßnahmen unseres Netzwerks kennenlernen möchte, das seit 1971 "Mit den Büchern auf das Land"geht.

Ihnen und allen Teilnehmern vielen Dank!

Helen und Trudy


Im August hatten wir erfreulichen Besuch von Helen Heery und Trudy Brannan, die sich Tag für Tag unermüdlich über den Sarahs Rural Library Fund für das Netzwerk der Landbibliotheken einsetzen.
Helen und Trudy waren bei uns zu Hause, trafen sich mit dem Zentralteam und besuchten einige Bibliotheken, wir wanderten und redeten über neue Wege; evaluierten Erfolge und Grenzen, feierten Wege und suchten nach Alternativen, um mit Schwierigkeiten umzugehen.
Vielen Dank Kolleginnen für eure Anwesenheit, euer Vertrauen und all eure Bemühungen, das Lesen, die Gemeinschaft und den Wert unserer Kultur zu unterstützen.

Tinku* der Herausgabe



Vor einigen Wochen hatten wir in unseren örtlichen Räumlichkeiten die wertvolle Anwesenheit des cajamarquinischen Publikums, das seine Wertschätzung für unsere Arbeit und seine Freude an unseren Büchern zeigt, zur Präsentation von “Coplita de los coplares- El cantar de los cantares en coplas campesinas” (Die Strophe der Strophen – Das Singen der Lieder in Campesino-Versen), Inspiration und Autorenschaft durch unseren Kollegen Alfredo Mires und der Präsentation von Band 22 unserer Campesino-Enzyklopädie: “El porqué de los cuando” (Das Warum des Wann).
Diese Präsentationen wurden den LehrerInnen Milton Gonzales Tafur und Yolanda Corcuera anvertraut, die die Geschenke dieser Veröffentlichungen sehr lebhaft und mit großer Fähigkeit vortrugen.
Für uns als pädagogisch-kulturelle Bewegung bedeutet jede Präsentation neuer Bücher nicht, mehr bibliografisches Material “ auf den Markt” zu bringen als eine kommerzielle Gelegenheit: für uns ist der fruchtbarste Gewinn das Lesen dieser Bücher, die Spuren, die in jedem Leser hinterlassen werden, sowohl in den ländlichen Gemeinden als auch in den Städten, die Anerkennung der Gemeinden, die Lehre, die die Kinder und Jugendlichen erhalten, das Erbe, das wir auf jeder Buchseite von unseren Völkern erhalten, von Personen, die mehr wissen.
Unser Netzwerk sieht in der Geburt jedes Buches die Hoffnung, die Welt zu verbessern, die Würde des Menschen wieder herzustellen und das Wissen der Anden zu bewahren.
Vielen Dank an alle, die immer bei uns sind.

*Quechua für: Treffen

16. August 2019

Herausgabe der Urheiligtümer

Diesen Donnerstag, 22. August präsentieren wir das Buch „Urheiligtümer – Felsmalerei in Cajamarca, Peru“, eine Arbeit vieler Jahre, durchgeführt von unserem Kollegen Alfredo Mires Ortiz. Die Feier findet um 19 Uhr (pünktlich) in unserem Hauptsitz, in der Avenida Perú Nº 416 statt.
Sie sind herzlich eingeladen!

Engagement und Freiwilligenarbeit

Sergio Díaz ist Bewohner Masintrancas in der Provinz Chota und ein langjähriger Koordinator des Netzwerkes. Sergio lässt in seinem Engagement und seiner Freiwilligenarbeit nicht nach, seit er zu uns gestoßen ist. Heute kam don Sergio in Begleitung von don Edilberto Rodrigo, um uns bei der Instandhaltung des Hauses zu helfen.
Dieser Weg dankt immer solch große Entfaltung von Anstrengung und Zuneigung.

Workshop in Cajabamba

Im Juli gestalteten wir mit Dozenten des Bildungsinstituts in Cajabamba einen Workshop, den wir „Lesen für Andere“ nennen. Wir sprachen über das Angebot des Netzwerkes der Landbibliotheken Cajamarca und die Gründe für die Förderung des Lesens auf dem cajamarquinischen Land.
Es wird immer Teil unserer Vorstellung sein, zu fragen, was wir lesen und wofür, was sind Räume und Orte des Lesens; zu prüfen, wie wir in der Schule, zu Hause, in den Gemeinden und Familien das Lesen praktizieren, zu überprüfen und zu suchen, wie man nicht in diese apathischen oder mechanischen Unterrichtspraktiken fällt oder darin verhaftet und die von geringer Begeisterung und schlechter Stimmung geprägt sind.
Das Netzwerk möchte das Lesen erweitern und vertiefen: das Bücher lesen, aber auch das Lesen der Wunder unserer Erde, unserer Gemeinden.
Lesen ist kein bloß pädagogisches oder Lehrplan-mäßiges Thema: Lesen, wie wir es zu inspirieren versuchen, ist eine „außergewöhnliche menschliche Kraft“, in der „das Wort verkörpert ist“, in der die Orte des Lesens vielfältig und verschieden sind, campesino und planetarisch.


Bezüglich Gesprochenem und Geschriebenem

In den vergangenen Tagen teilten wir mit unseren Freunden die erste Veröffentlichung der Serie „Decires y escritos“ (Gesprochenes und Geschriebenes) unseres Netzwerkes. Wir erhielten angenehme Rückmeldungen. Vielen Dank an alle! Hier teilen wir eine von Didier Alvarez (Professor EIB, Universidad de Antioquia, Medellín, Colombia):
“Glücklich und bewegt erhalte ich “Gesprochenes und Geschriebenes”; es wird ein Motiv der größten Freude für mich sein, dies weiterhin empfangen zu können, weil es die Stimme der Brüder, Schwestern und Lehrer ist: die Menschen der Erde, die heiteren Menschen, Kinder ihrer geliebten Mutter. Ein brüderlicher Gruß”.

Lesen




Heute umfasst das Netzwerk über 500 Gemeinden in den 13 Provinzen Cajamarcas und im Gebiet von Huamachuco im Bezirk La Libertad.
Die Koordinatoren und die Bibliotekars-Familien sind Kontaktpunkte und –Verbindungen mit den benachbarten Gemeinden. Unsere Bibliotheken sind in verschiedenen geografischen Sektoren verteilt, der Länge nach in Zonen und Sektoren in den Nord-Anden gruppiert.

Es ist schön, diese Gemeinschaft, dieses Gemeinsam Gehen!


Nachricht

Ich lese mit echtem Vergnügen alle Texte der Landbibliotheken und sie „wecken“ mich immer aus diesem chaotischen und denaturierten Strudel des „Lebens“ in einer Hauptstadt wie Lima.
Danke für das „mich-Bedenken“! Es gibt mir Pausen in meinem Leben, ich denke nach und, obwohl etwas weiter entfernt, gibt es mir das Privileg und die Ehre, mich euch irgendwie nahe zu fühlen.
Ich teile zutiefst eure Gedanken, eure Gefühle, eure Beziehung zu unserer Mutter Erde  und, vor allem, die Liebe und Hingabe, das uralte Wissen zu schützen, gegen Wind und Gezeiten in unseren Tagen bestehend.
Es ist selbstverständlich, dass ich mich geehrt fühle, weiterhin eure Veröffentlichungen und das Wissen um eure Tätigkeit zu verfolgen.
Danke für so viel Großzügigkeit und Liebe!
Sara López Vegas